Was Menschen fragen, bevor sie anfangen.
Die meisten Fragen entstehen aus dem gleichen Ort: Ist das auch für meine spezifische Situation sinnvoll? Wir versuchen, hier ehrlich zu antworten.
Ablauf
Der Ausgangspunkt ist immer ein offenes Erstgespräch. Kein strukturiertes Assessment, kein Formular, das ausgefüllt werden muss. Wir hören zu und stellen Fragen, die helfen, die Ausgangssituation zu verstehen. Auf Basis dieses Gesprächs entscheiden beide Seiten, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Das hängt von der Tiefe der Reibungspunkte und der Bereitschaft zur Umsetzung ab. Manche Situationen klären sich in einigen Wochen, andere erfordern mehrere Monate begleitete Arbeit. Wir geben nach dem Erstgespräch eine realistische Einschätzung, ohne künstliche Laufzeiten zu konstruieren.
Die Frequenz richtet sich nach dem Prozessbedarf, nicht nach einem fixen Rhythmus. In der Analysephase kann es intensiver sein, in der Umsetzungsphase oft zweiwöchentlich. Wir passen die Begleitung an das an, was tatsächlich gebraucht wird.
Zielgruppe
Das Programm richtet sich an Gründer und leitende Fachkräfte, die technisch versiert sind und Systeme gut verstehen – aber feststellen, dass das operative Tagesgeschäft strategische Arbeit verdrängt. Typisch: Menschen, die viele Systeme im Einsatz haben, aber trotzdem das Gefühl haben, reaktiv statt gestalterisch zu handeln.
Der Ansatz setzt voraus, dass bestehende digitale Strukturen und Workflows vorhanden sind und bewertet werden können. Wenn der Ausgangspunkt eher ein fehlendes System als ein zu komplexes System ist, passt ein anderer Ansatz möglicherweise besser. Das klären wir im Erstgespräch.
Primär arbeiten wir mit der Person, die die Engpässe trägt – meist die Führungskraft selbst. In manchen Situationen sind aber Team-Gespräche oder -Beobachtungen Teil der Analyse, weil Reibungspunkte oft in Übergaben zwischen Personen entstehen, nicht innerhalb einer einzelnen Person.
Methode
Brunavix verkauft kein Framework. Der Ansatz ist diagnostisch, nicht präskriptiv. Wir bringen Fragen und Analysefähigkeit mit, aber keine vorgefertigte Methode, in die Ihre Situation gepresst wird. Was wir einsetzen, hängt von dem ab, was wir vorfinden.
Es bedeutet, dass wir nicht mit Software-Empfehlungen, neuen Frameworks oder zusätzlichen Prozessschichten kommen. Wir schauen uns an, was bereits vorhanden ist – welche Tools, welche Workflows, welche Abstimmungsroutinen – und identifizieren, was davon tatsächlich hilft und was Reibung erzeugt. Oft ist die Lösung eine Streichung, keine Ergänzung.
Wir führen strukturierte Gespräche über bestehende Abläufe, schauen uns relevante Dokumentationen oder Tool-Setups an, und beobachten wo nötig, wie Entscheidungen tatsächlich ablaufen. Daraus entsteht eine Diagnose, die benennt, wo Reibung entsteht und warum – ohne Schuldzuweisung, mit klarer Sprache.
Praktisches
Beides ist möglich. Erstgespräche und viele Analyse-Sitzungen finden remote statt. Für manche Phasen der Arbeit – insbesondere wenn Team-Beobachtungen sinnvoll sind – kann ein persönliches Treffen in Wien oder beim Klienten vor Ort wertvoll sein. Das besprechen wir situativ.
Das ist vollkommen in Ordnung. Das Erstgespräch ist keine Verpflichtung, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen. Wenn wir nach dem Gespräch ehrlich einschätzen, dass unser Ansatz nicht zum aktuellen Bedarf passt, sagen wir das auch.
Über das Formular auf der Seite "Projekt starten" oder direkt per E-Mail an [email protected]. Wir melden uns in der Regel innerhalb von zwei Werktagen für ein Erstgespräch.
Eine Frage ist keine Anfrage.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob das Programm passt – schreiben Sie uns einfach. Eine kurze Schilderung Ihrer Situation genügt.
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